Chanson, Swing und Balkanbeats
von Birgit MatuschewskiLes Yeux d’la Tête in der GroovestationAm 24. Mai ab 21.30 Uhr ist die französische Band Les Yeux d’La Tête in der Groovestation in der Katharinenstraße in der Dresdner Neustadt...
von Birgit MatuschewskiLes Yeux d’la Tête in der GroovestationAm 24. Mai ab 21.30 Uhr ist die französische Band Les Yeux d’La Tête in der Groovestation in der Katharinenstraße in der Dresdner Neustadt...
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› von Birgit Matuschewski · Donnerstag, 09. September 2010 · Keine Kommentare
„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“ Welch Liebe und Weisheit sprechen aus diesem zeitlosen Zitat des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265-1321). Marion Jagst, ihres Zeichens begabte Illustratorin für Spielzimmer, sieht das ebenso. Ihre Maxime lautet: Kinder in den Mittelpunkt zu stellen. Sie kann nicht verstehen, dass vielerorts Kinder als kleine Wesen verstanden werden, die sich nicht so benehmen dürfen wie ihre Eltern im gleichen Alter. Sprich einfach als Störfaktor empfunden werden. Schon das Wort „Spielecke“ sollte ihrer Meinung nach in Frage gestellt werden. Warum muss ein Platz für Kinder in einer Ecke sein? Kinder sind unsere Zukunft, sie brauchen Platz, Licht, Farben und Spielzeug, damit sie die Welt begreifen lernen.
Marion Jagst drei Söhne, Martin, Robert und Nesthäkchen Marco, wurden (und werden es immer noch) beneidet, ob ihrer wunderschön gestalteten Kinderzimmer. Ihre Spielkameraden gingen begeistert nach Hause und wünschten sich von ihren Eltern ebenso schöne Zimmer. So entstand über Jahre die Idee, Spielzimmer in Träume zu verwandeln. Die Leidenschaft und das Talent zum Malen hat die gelernte Facharbeiterin für Datenverarbeitung von ihrer Mutter geerbt. Das handwerkliche Können aus dem polytechnischen Unterricht mitgebracht. Was mit ein paar kindgerecht gestalteten Wänden, einer bemalten Spielzeugkiste oder Geschenken zum Kindergeburtstag seinen Anfang nahm, hat im Oktober 2009 in der Firma „Spielzimmertraum“ endgültig Gestalt angenommen. Nach ihrem Ausscheiden aus einer Wärmecontractinggesellschaft 2008 fiel ihr der Schritt leicht, sich mit dem selbstständig zu machen, was sie sich schon immer gewünscht hat, nämlich Kinderfreundlichkeit in die Häuser zu tragen. Und das nicht nur mit liebevoll gestalteten Spielzeugkisten mit Klapp- oder Schiebedeckel, Motorikspielzeug, Stapelwürfeln, Rutschern, Rollern, Aufbewahrungsboxen mit Wunschbild oder Wanduhren, sondern mit ganzheitlicher Spielzimmergestaltung. Ob für private Kinderzimmer, Spielzimmer in Hotels, Arztpraxen, Kindergärten oder Einkaufszentren, für jede Lokalität hält Marion Jagst eine Menge Ideen für Wandgestaltung mit Spielfunktionalitäten und Aufbewahrungsfunktionen bereit. Neuestes Projekt bezieht auch den Bau und die Gestaltung von Kindermöbeln mit ein.
Überhaupt stöbert Marion Jagst gerne auf Flohmärkten oder bei ebay, um Kinderschätze vergangener Zeiten aus Holz zu finden, die sie dann wieder herrichtet und in ihrer eigenen originellen Art zu Spielzimmerträumen verwandelt. Lieblingsstück ist ein bei ebay ersteigertes Kinderbettchen aus den 60er Jahren, in dem jetzt schon der Enkel schläft, wenn er bei Großmama Marion auf Besuch ist. Wer also ein Spielzimmer gestaltet oder auch einfach nur eine Spielkiste haben möchte, kann sich auf www.spielzimmertraum.de schon mal umsehen oder einfach Marion Jagst unter 0172-7054382 anrufen. Ihre Spielzimmerträume bringen Kinderaugen definitiv zum Leuchten.
Text: Birgit Matuschewski