Chanson, Swing und Balkanbeats
von Birgit MatuschewskiLes Yeux d’la Tête in der GroovestationAm 24. Mai ab 21.30 Uhr ist die französische Band Les Yeux d’La Tête in der Groovestation in der Katharinenstraße in der Dresdner Neustadt...
von Birgit MatuschewskiLes Yeux d’la Tête in der GroovestationAm 24. Mai ab 21.30 Uhr ist die französische Band Les Yeux d’La Tête in der Groovestation in der Katharinenstraße in der Dresdner Neustadt...
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› von Birgit Matuschewski · Donnerstag, 24. März 2011 · Keine Kommentare
Von Birgit Matuschewski
Das Spiel mit Farben und Gestaltung ist sein Plaisir
„Die Menschen empfinden im allgemeinen eine große Freude an der Farbe. Das Auge bedarf ihrer, wie es des Lichtes bedarf.“ Recht hat er, unser großer Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe. Der gleichen Meinung ist auch Malermeister Michael Stephan aus Bannewitz. Wollten seine Kunden vor einigen Jahren alles in Weiß auf traditioneller Rauhfaser gestrichen haben, werden jetzt viel mehr Farbe und abwechslungsreiche Untergründe gewünscht. An diesem Trend haben die vielen Heimwerkersendungen im Fernsehen keinen unmaßgeblichen Anteil und auch Architekten sehen jetzt bunter, wie Michael Stephan meint. Jedenfalls kommt der 31-Jährige dem gerne nach, denn gerade der Umgang mit Farbe und besondere Gestaltungsideen sind jedes Mal eine angenehme Herausforderung für ihn.
Schon von klein auf wollte Michael Stephan Malermeister werden wie sein Vater. Oft hat er ihn auf seinen Baustellen begleitet und Arbeiten übernommen. So war es ein logischer Schritt, nach der 10. Klasse eine Lehre in einem Dresdner Malerbetrieb aufzunehmen. Hier hat er von seinem Vorarbeiter gelernt, dass es zum guten Malerhandwerk gehört, die Baustelle nach getaner Arbeit auf jeden Fall sauber zu verlassen. Inzwischen arbeitet Michael Stephan 16 Jahre in diesem Beruf und hat Anfang 2009 den Handwerksbetrieb seines Vaters in Bannewitz Am Goldrändel übernommen. Zu seinen Dienstleistungen im Außenbereich gehören Fassadengestaltung, Wärmedämmung, Verputzen und Streichen auch von Nebengebäuden, Garagen und Zäunen. Im Innenbereich selbstverständlich das Entfernen und Anbringen von Tapeten, Streichen von Wänden und Decken, das Anbringen von Zierleisten und Bordüren, spezielle Schmucktechniken, das Streichen von Türen, Heizungen und Heizungsrohren. Seine Kunden kommen aus dem Umkreis von 50 bis 70 Kilometern rund um Dresden, aber für einen interessanten Auftrag ist Michael Stephan auch schon bis nach Nürnberg und München gefahren. Ob private Haushalte oder Hausverwaltungen, Michael Stephan ist für alle Herausforderungen zu haben. Inzwischen gibt es so viele Gestaltungsmöglichkeiten angefangen von Rauhfasertapeten mit Wärmedämmfaktor, Vlies- oder Glasfasertapeten bis zu Dekor- oder Strukturputz.
Eine große Hilfe ist Michael Stephan seine Frau Karina, die seit einiger Zeit im Betrieb mitarbeitet. In Teamarbeit haben sie die Kundenaufträge ausgeführt. Wenn allerdings im Sommer das Baby auf die Welt kommt, ist erst mal eine Pause angesagt. Aber Michael Stephan findet Unterstützung in seinem ehemaligen Lehrbetrieb, wenn es Arbeiten zu machen gibt, die er alleine nicht ausführen kann. Dann helfen ihm seine Kollegen oder er auch ihnen, wenn diese an einer größeren Baustelle arbeiten. Wegen seines Autos, auf dem eine Palette mit Pinsel zu sehen ist und ihn in seinem Handwerk ausweist, ist er schon oft ganz spontan zu Aufträgen gekommen. Seine Devise ist, wie er es von seinem Meister und seinem Vater gelernt hat, absolute Kundenzufriedenheit. Denn einmal richtig gemacht, ist besser als mehrmals nachgearbeitet. Und zwar für beide Seiten. Deswegen werden Türen, Fensterrahmen, Fensterbänke und Heizkörper ordentlich abgedeckt, damit sie keine Farbspritzer bekommen. Wer also das Auto von Michael Stephan sieht, kann ihn getrost ansprechen, bei ihm ist jede Malerarbeit in guten Händen.